Familien




„Wo keine Hoffnung ist, muss man sie erfinden.“ (Francisco Goya)

 

Meist haben Familien in Jugendhilfesettings über mehrere Generationen Erfahrungen mit Behörden und Hilfesystemen gesammelt. Sich selbst auf einen Hilfeprozess einzulassen, würde voraussetzen, dass der Einzelne Hoffnung hat, dass die damit verbundene Mühe eine Veränderung ihrer Situation zur Folge hat. Diese Erfahrungen konnten die Familien nur selten machen und der Glaube verfestigte sich, dass es eine wirkliche Hilfe für ihre Familie nicht gibt.

 

Die abwehrende und zurückhaltende Haltung der Familien reflektiert ihre Angst vor Veränderung. Professionelle Helfer stehen so vor einem Widerstand, der die Angst die Kontrolle über ihr Leben aus den Händen zu verlieren, zeigt.

 

Veränderungen, so sind die Familien es gewohnt, sind mit radikalen Einschnitten in ihr Leben verbunden. (vgl. Conen 2006, S. 33 ff)

 

Die Familien sind häufig entmutigt. Sie haben die Hoffnung auf die positive Zukunft verloren. Der Glaube an sich selbst und den eigenen Ressourcen ist erschöpft und die Familien müssen erst wieder erfahren, dass sie in Eigeninitiative ihr Leben positiv verändern können.

 

„Wenn die Familien darum kämpfen, sich über Wasser zu halten, bedeutet schwimmen lernen, ihre eigenen Ressourcen zu entwickeln. Es ist letztlich einfacher, Fähigkeiten zu erweitern, als negatives Verhalten zu stoppen.“ (Conen (2006), S.40)

 

Wir sehen es als unsere Aufgabe die Ressourcen der Familie zu aktivieren, Mut zu machen und durch Transparenz professionelle Helfer wieder als hilfreich zu erkennen und nutzen zu können. Gemeinsame Analysen der Stärken, aber auch der blockierenden Strukturen und das vorsichtige Ausprobieren neuer Erziehungsmuster kann den Blick für neue Perspektiven schärfen.

 

Diese professionelle Begegnung gründet sich auf einer konsequent wertschätzenden, von Achtung und Respekt geprägten Haltung im Sinne des Dachverbandes für Familienaktivierung e.V., dem wir als Einrichtung beigehören und als Geschäftssitz fungieren.

 

Der Dachverband für Familienaktivierung e. V. vertritt die Anliegen von Einrichtungen, die das Programm des „FamilienAktivierungsManagement“ (FAM) durchführen und die sich deren Grundannahmen und Haltungen im Rahmen ihrer ambulanten, teilstationären oder stationären Arbeit verpflichten. FAM basiert auf einem konsequent auf Ressourcen- und Lösungsorientierung geprägten Paradigma, das getragen wird von einer aus Wertschätzung, Achtung und Respekt geprägten Haltung. https://www.familienaktivierung.de/


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