Mobile Betreuung - MOB


 

Die Mobile Betreuung hält zwei Angebote für die Begleitung in die autonome Selbstständigkeit vor. Mit der stationären Mobilen Betreuung kann das Leben in der eigenen Wohnung erprobt werden. Mit der ambulanten Mobilen Betreuung steht eine Alternative zur Betreuung in der eigenen Wohnung zur Verfügung. Je nach Bedarf des jungen Menschen, findet die Begleitung der Fachkräfte im Rahmen von Fachleistungsstunden statt.

 

An den Standorten Minden und Bückeburg befinden sich die Wohnungen der Mobilen Betreuung. Der Jugendhof Gotteshütte hält an diesen Standorten modern eingerichtete Wohnungen vor. Die Wohnungen sind vollständig ausgestattet und modisch, wie zweckmäßig eingerichtet. Nach Beendigung der Hilfe, kann die Wohnung nicht übernommen werden, so dass eine Überleitung, in die „eigenen vier Wände“ Teil des Hilfeprozesses ist. In den Wohnungen der Mobilen Betreuung kann das Leben in der Eigenständigkeit erprobt werden, ohne die vollständige finanzielle Belastung einer eigenen Anmietung zu verspüren.

 

 

Für viele Junge Menschen, die den nächsten Schritt ihrer Verselbstständigung machen, ist es eine neue Erfahrung erstmals ohne den behütenden Kontext einer Wohngruppe zu leben. Die mobile Betreuung unterstützt und begleitet den Prozess der Ablösung, je nach Bedarf des jungen Menschen. Ziel ist es dabei, die Autonomie des jungen Menschen zu fördern und den Schritt in die komplett selbstverantwortliche Lebensführung zu erleichtern.

 

Als weiteren Schwerpunkt bietet die mobile Betreuung die Begleitung in Ämterfragen, wie die damit verbundene Antragstellung an. Durch gesammelte Kompetenzen und entsprechende Netzwerke, werden die finanziellen Fragen, respektive Sorgen im Vorfeld bearbeitet. Ziel ist es, den Weg in die Zukunft so sicher wie möglich zu gestalten. Die Akquise monetärer Mittel, über die Beantragung der richtigen behördlichen Leistungen, wird im Rahmen der finanziellen Sicherheit im Verselbständigungsprozess bearbeitet.

In den Räumlichkeiten der Jugendwohngemeinschaft II steht ein eigens für die Mobile Betreuung eingerichtetes Büro zur Verfügung. Neben der biografischen Arbeit, findet dort, in neutraler Umgebung, methodische Arbeit statt. Ferner kann das Büro genutzt werden, um den jungen Menschen einen Ort anzubieten, an dem sie sich auf ihre Zukunft vorbereiten können, sei es das Lernen für Klausuren in der Schule oder das Bewerben für eine Ausbildung. 


Allgemeine Zielsetzungen:

 

  • Begleitung der eigenständigen Lebensführung.
  • Hilfestellung bei der Entwicklung von Perspektiven für die eigene Lebensplanung.
  • Erreichung größtmöglicher Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit.
  • Leben in der eigenen Wohnung, respektive Überleitung in eine eigene Wohnung, im Anschluss an eine stationäre Maßnahme der Mobilen Betreuung.

Die individuellen Ziele werden zusammen in mit dem Jugendamt stattfindenden Hilfeplangesprächen nach § 36 SGB VIII besprochen und festgelegt, die jungen Menschen, werden bei der Definition der ziele partizipatorisch beteiligt.

 

 

Konzeptionelle Schwerpunkte:

 

  • Bezugspädagogensystem / Fallführende Pädagogen_innen
  • Individualpädagogische Begleitung
  • Einstellung auf individuelle Bedarfe des jungen Menschen
  • Verselbstständigung anhand der sieben Säulen
  • Passung der Maßnahme
  • Zusammenarbeit mit Schule/Ausbildung
  • Netzwerkarbeit
  • Sozialraum / Lebensweltanalyse
  • Erarbeitung von Zukunftsperspektiven bezogen auf Wohnen/sich bilden/arbeiten
  • Methodisches Arbeiten, angelehnt an den Methodenkatalog des Familienaktivierungsmanagements
  • Erarbeitung von Haushalts und Finanzplänen
  • Einkaufsbegleitung
  • Kochtraining


Die Betreuungsform unterliegt folgender Rechtsgrundlage: §§ 27 ff SGB VIII, insbesondere §§ 34, 35 und 41 SGB VIII (Betreuung in einer Einrichtung über Tag, Intensive Einzelbetreuung, Hilfe für junge Volljährige), unter besonderer Berücksichtigung § 8a SGB VIII und des § 36 SGB VIII.



Sieben Säulen der Selbstständigkeit ©

 

1. Schulische/berufliche Perspektive

2. Finanzielle Sicherheit

3. Psychische Stabilität und Reife

4. Gemeinschaftsfähige Persönlichkeit

5. Soziale Eingebundenheit und Netzwerke

6. Alltagsmanagement

7. Physische Gesundheit und angemessene Gesundheitsfürsorge

 


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